Tauche ein in die Geschichte von Le Mans

Die 24 Stunden von Le Mans sind eines der altesten und grossten Autorennen der Welt. Im Jahr 1923 fand das erste Rennen auf den normalen offentlichen Strassen rund um Le Mans und entlang des Flusses Le Sarthe statt. Heute sind jedes Jahr mehr als 250000 Zuschauer und 2500 Journalisten vor Ort. Bis 1970 gab es den beruhmten Le Mans Start, bei dem die Fahrer nach dem Startsignal zu ihren Autos rennen mussten. Es fahren verschiedene Klassen, wobei die Hypercar Klasse die Konigsklasse ist. Seit 2018 ist die Rennstrecke modernisiert worden, was aufgrund der vielen dramatischen Unfalle dringend notig war. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Geschwindigkeiten von nahezu 400 Kilometern pro Stunde erreicht.

Triple Crown of Motorsport: die ultimative Leistung
Die 24 Stunden von Le Mans gehoren zusammen mit dem Indy 500 und dem Grand Prix von Monaco zur Triple Crown of Motorsport. Viele Fahrer betrachten den Sieg bei diesen Rennen als die ultimative Leistung. Fernando Alonso, Jacques Villeneuve und Juan Pablo Montoya waren nah dran, aber nur Graham Hill (Vater von Damon Hill) hat alle drei Rennen in seiner Erfolgsliste stehen.

Bentley 4 1/2 Liter Vanden Plas Le Mans 1928
Seit dem ersten 24-Stunden-Rennen im Jahr 1923 war Bentley bereits dabei. Und 1924 gewann Bentley den ersten von insgesamt funf Siegen. Ein Bentley 4 1/2 Litre von Vanden Plas gewinnt Le Mans im Jahr 1928. Dieses Exemplar wurde von Bentley fur den Privatmarkt gebaut.
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Alfa Romeo 8C 2300 Le Mans Touring 1933
Mit diesem von Touring entworfenen Wagen nimmt der legendaere Rennfahrer aus Monaco, Louis Chiron, 1933 fuer die Scuderia an Le Mans teil. In dem Jahr, in dem Alfa Romeo die Rennabteilung an den ehemaligen Werksfahrer Enzo Ferrari uebergibt, der seinen eigenen Rennstall gruendet, die Scuderia Ferrari.
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Lagonda V12 Le Mans Werksrennwagen 1939
Dieser Lagonda V12 ist der Klassensieger von Le Mans im Jahr 1939. Bentley passt den V12 an und erhoht die ursprungliche Leistung von 180 PS auf 206. Aufgrund seiner Startnummer erhalt der Wagen den Spitznamen Old Number 5.
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Lagonda M45R Le Mans 1935
Mit kaum Oel im Motor und einer beschaedigten Lenkung, verursacht durch eine Kollision im stroemenden Regen mit einem schleudernden Aston Martin, gewinnt dieser Lagonda 1935 mit nur einer Runde Vorsprung. Dieser Lagonda besitzt noch die originale Innenausstattung und Karosserie.
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Ferrari 750 Monza Scaglietti 1954
Dieser 750 Monza ist der erste Renn-Ferrari, der mit Scheibenbremsen ausgestattet wird. Das Auto wurde von Dino Ferrari entworfen und vom Karosseriebauer Scaglietti gebaut. Grosse Namen wie Mike Hawthorn und Maurice Trintignant fuhren diesen Boliden zu zahllosen Erfolgen. Mit dem Team Dreyfus/Lucas nahm dieses Auto zudem an den tragisch verlaufenen 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1955 teil.
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Aston Martin Nimrod Le Mans 1982
1981 baut Nimrod Racing Automobiles funf Gruppe C Rennwagen auf einem Lola Chassis mit einem 5,3 Liter Achtzylindermotor, der vom Tuningunternehmen Tickford vorbereitet wird. 1982 wird in Le Mans ein siebter Platz erreicht und 1983 geht Nimrod in Konkurs.
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Jaguar D-Type XKD 606 Le Mans 1957
1957 gewinnt Jaguar mit diesem D-Type XKD 606 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der XKD 606 vollendet damit 1957 den Hattrick fur Jaguar mit drei aufeinanderfolgenden Le-Mans-Siegen. Das Auto legt eine Rekorddistanz von 4.397 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 183 km/h zuruck, ein Rekord, der vier Jahre lang bestand hat.
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Mazda 737C Le Mans 1985
Dieser Mazda 737C mit einem Zweischeiben-Wankelmotor erreichte 1985 den dritten Platz in seiner Klasse in Le Mans. Dies markierte den Beginn einer erfolgreichen Phase: 1991 gelang es Mazda mit einem 787B, ausgestattet mit einem Wankelmotor mit vier Scheiben, sogar, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans insgesamt zu gewinnen.
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Toyota TS-010 Le Mans 1993
1992 nahm Toyota mit einem neuen TS0101 am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil und belegte den zweiten Platz. Fur Le Mans 1993 wurden drei leichtere und kraftigere Versionen gebaut, darunter das Auto im Museum, das vom Niederlander Jan Lammers gefahren wurde.
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Toyota TS050 HYBRID WEC 2019
Der Toyota TS050 HYBRID mit der Startnummer 7 gewann die World Endurance Championship 2019-2020. Dieses Auto haelt mit einer Rundenzeit von 3:14.791 immer noch den Rekord der 24 Stunden von Le Mans.
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