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Tauche ein in die Geschichte von Goodwood

Blaues Rennauto auf der Rennstrecke von Goodwood

In West Sussex liegt das beruhmte Goodwood House: ein Anwesen mit eigener Rennstrecke, Flugplatz, Pferderennbahn und dem Werk von Rolls Royce. Die Rennstrecke wurde 1966 geschlossen, weil sie den damaligen Anforderungen nicht mehr genugte. 1972 forderte die Strecke wahrend einer Testfahrt das Leben von Bruce McLaren, dem Grunder von McLaren Cars. Seit 1993 hat der Duke of Richmond and Gordon beschlossen, die britische Rennsportgeschichte nach Goodwood zuruckzubringen. Nicht auf der Rennstrecke, sondern mit einem sogenannten Hillclimb entlang von Goodwood House. Die Veranstaltung wurde als Festival of Speed getauft: "the worlds greatest celebration of motorsport and car culture". Es erwies sich als grosser Erfolg, jede Ausgabe ist trotz der 150000 Tickets lange im Voraus ausverkauft!

Evert Louwman neben Rennwagen mit gelber Flagge in der Hand

Das Louwman Museum & Goodwood

Einzigartige Exemplare in Aktion beim Festival of Speed Die schonsten und aussergewohnlichsten historischen Rennwagen der Welt kann man beim Festival of Speed sehen, horen und riechen. Das Louwman Museum ist im Laufe der Jahre zu einem festen Gast geworden. Fast jedes Jahr werden Autos rennfertig gemacht fur den 1,16 Meilen langen Sprint bergauf zwischen Strohballen und entlang von Goodwood House. Aber in Goodwood gibt es noch mehr zu sehen, wie zum Beispiel den Seifenkistenwettbewerb und eine Motor Show, auf der neue Autos prasentiert werden. Es gibt Flugshows des Red Arrows Teams der RAF, Ausstellungen mit automobilbezogener Kunst, ein Concours dElegance und ein Supercar-Paddock. Und in den Waldern des Anwesens geben Rallyekanonen Vorfuhrungen. Kurz gesagt: ein echtes Must-see!

Jaguar D-Type XKD 606 auf Circuit Goodwood

Jaguar D-Type XKD 606

1957 gewinnt Jaguar mit diesem D-Type XKD 606 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der XKD 606 vollendet damit 1957 den Hattrick fur Jaguar mit drei aufeinanderfolgenden Le-Mans-Siegen. Das Auto legt eine Rekorddistanz von 4.397 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 183 km/h zuruck, ein Rekord, der vier Jahre Bestand hat.

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Roter Maserati 8CM Monoposto Grand Prix Wagen entlang von Heuballen auf der Rennstrecke Goodwood

Maserati 8CM Monoposto Grand Prix Wagen

Drei beruhmte Rennfahrer sind in diesem ersten Monoposto (Einsitzer) von Maserati gefahren: Nuvolari, Taruffi und Sommer. Raymond Sommer kauft 1933 zwei dieser Wagen und nimmt mit einem der beiden in Monaco an einem Rennen teil, wobei er feststellt, dass das Chassis fur den kraftigen Motor zu schwach ist. Er verkauft die Wagen an das Werk zuruck, woraufhin Tazio Nuvolari sie ubernimmt.

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Toyota Camry Nascar auf der Rennstrecke Goodwood

Toyota Camry Nascar

Mit diesem Toyota Camry Stock Car, ausgestattet mit einem 850 PS starken 5,9-Liter-V8-Motor, bestreitet Martin Lee Truex Jr. im Jahr 2013 den NASCAR Sprint Cup fur das Michael Waltrip Racing Team. Der Hohepunkt ist das Rennen auf dem Sonoma Raceway in Kalifornien, bei dem Truex vom 14. Startplatz aus den Camry zum Sieg fahrt und sich mit acht Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten durchsetzt.

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Bugatti Type 18 Sport-Zweisitzer Black Bess auf dem Goodwood Circuit

Bugatti Type 18 Sport-Zweisitzer Black Bess

Dieser Bugatti ist der vierte aus einer Serie von sieben Exemplaren des Typs 18 und kann mit seinem sehr starken 5,0-Liter-Motor mit 100 PS eine Hochstgeschwindigkeit von 150 km/h erreichen. Die Karosserie stammt von Henri Labourdette, von dem an anderer Stelle im Museum der Panhard & Levassor 'Skiff' zu sehen ist. Die Schalensitze, die noch immer die originale Lederpolsterung aus dem Jahr 1913 besitzen, sind schrag hintereinander angeordnet, sodass sich Fahrer und Beifahrer nicht in die Quere kommen.

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Lancia D23 Spyder Pininfarina auf der Rennstrecke Goodwood

Lancia D23 Spyder Pininfarina

Bei seinem Debutrennen beim Gran Premio di Monza fur Sportwagen erreicht dieser Lancia D23 mit Felice Bonetto am Steuer den zweiten Platz. Die blaue Farbe ist fur ein italienisches Rennauto aussergewohnlich. In dieser Farbe startet der Wagen 1953 in Monza. Dies ist der einzig erhalten gebliebene originale Lancia D23.

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Ferrari 375 Indianapolis

Das Indy 500 wird 1950 vom Automobilverband FIA ebenfalls in die Formel 1 Weltmeisterschaft aufgenommen. Zwei Jahre spaeter modifiziert Ferrari vier 4,5 Liter Grand Prix Rennwagen. Der amerikanische Ferrari Importeur Luigi Chinetti verkauft drei davon an Kunden, und ein vierter wird vom Werk selbst eingesetzt, mit ihrem Spitzenfahrer Alberto Ascari am Steuer.

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Lagonda V12 Le Mans Werksrennwagen auf der Rennstrecke Goodwood

Lagonda V12 Le Mans Werksrennwagen

Dieser Lagonda V12 ist der Klassensieger von Le Mans im Jahr 1939. Bentley passt den V12 an und erhoht die ursprungliche Leistung von 180 PS auf 206. Er spart Gewicht, indem er leichteren Stahl verwendet und Lochungen in die Langerstraeger bohrt, die mit Aluminiumplatten abgedeckt werden. Wegen seiner Startnummer erhalt der Wagen den Spitznamen Old Number 5.

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