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Beasts of Bugatti

Die schnellsten Autos der Welt.
Zu sehen vom 10. Juli bis zum 30. August 2026

Von dem Lamborghini Diablo, in dem der W16 Motor erstmals getestet wurde, bis zum Chiron Super Sport 300+, der als erstes die Grenze von 300 Meilen pro Stunde durchbrach. Beasts of Bugatti erzaehlt die Geschichte eines Motors, der die Autowelt fuer immer veraenderte.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der ikonische 8,0-Liter-W16-Motor. Ein technisches Meisterwerk mit sechzehn Zylindern und vier Turboladern, das zwischen 2005 und 2026 das schlagende Herz der extremsten jemals gebauten Bugattis bildete. Mit Leistungen von bis zu 1.850 PS und Hochstgeschwindigkeiten von nahezu 500 km/h verschob dieses Kraftpaket immer wieder die Grenzen dessen, was fur ein Serienfahrzeug fur moglich gehalten wurde.

Zum ersten Mal sind neun besondere W16-Modelle im Louwman Museum vereint. Gemeinsam erzaehlen sie die komplette Geschichte des modernen Bugatti, von experimentellen Prototypen und rekordbrechenden Hypercars bis hin zu offenen Versionen und rollenden Kunstwerken.

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Dein Besuch beginnt beim W16 Motor selbst. Hier entdeckst du, wie dieses einzigartige Kraftpaket aufgebaut ist und warum es zu einem der beeindruckendsten Motoren der Automobilgeschichte geworden ist.

Setze dann deine Reise fort entlang der Fahrzeuge, die diese Technik zum Leben erweckt haben. Von dem geheimen Lamborghini Diablo W16 und dem ersten Veyron-Prototyp bis hin zu Veyron, Chiron und Mistral. Jedes Modell markiert einen wichtigen Moment in der Entwicklung des W16 und zeigt, wie Bugatti uber mehr als zwanzig Jahre hinweg stets nach mehr Leistung, hoheren Geschwindigkeiten und neuen technischen Losungen gestrebt hat.

Neben Leistung gibt es auch Raum fur Kunst und Ausdruck. Der Bugatti Veyron Grand Sport Bernar Venet zeigt, wie Technik und Kreativitat in einem fahrenden Kunstwerk zusammenkommen, wahrend der Grand Sport Vitesse beweist, dass auch ein offener Bugatti Rekorde brechen kann.

Gemeinsam bilden der W16-Motor und die neun Fahrzeuge einen seltenen, vollstandigen Uberblick uber eine Epoche, die wahrscheinlich nie wiederkehren wird.

Beasts of Bugatti ist vom 10. Juli bis einschliesslich 30. August im Louwman Museum zu besichtigen. Wahrend dieses Zeitraums ist das Museum ausnahmsweise sieben Tage die Woche von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist mit einem regulaeren Eintrittsticket zugaenglich und ohne zusaetzliche Kosten.

Bugatti W16-Motor

Dies ist das schlagende Herz der 'Beasts of Bugatti', der 8,0 Liter W16 Motor mit vier Turboladern. Im Veyron leistet das Aggregat 1001 PS, im Bolide mit speziellem Benzin sogar 1850 PS. Man konnte kaum glauben, dass dieser immense Antriebsstrang im Heck des Hypercars untergebracht ist. Das Kraftwerk selbst misst nur 71 cm in der Lange und wiegt 490 kg. Es besteht aus rund 3.700 Bauteilen. Der W16 beschleunigt den Veyron auf 407 km/h, im Chiron Super Sport 300+ erreicht man sogar 440 km/h. Uber den Kraftstoffverbrauch sprechen wir nicht. Der Motorsound ubertoent das Gerausch der Strudel im Tank.

Spezifikationen:

  • Typ: W16 (16 Zylinder)
  • Aufbau: 2x VR8-Bloecke
  • Hubraum: 8,0 Liter (7.993 cm3)
  • Leistung: 1.001-1.600 PS (bis 1.850 PS mit Spezialkraftstoff)
  • Turbos: 4
  • Drehmoment: 1.250 Nm
  • Lange: 710 mm
  • Gewicht: 490 kg
  • Teile: ca. 3.700
  • Produktionsjahre: 2005-2026
  • Hochstgeschwindigkeit von Autos: 407-440 km/h
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Lamborghini Diablo W16

2000
1 in der Welt.
Auf den ersten Blick ein ,standardmaiger, Lamborghini Diablo, bis man sich das Auto im Detail ansieht. Viele Teile passen nicht ganz zusammen. Dies ist das Testfahrzeug fur die Entwicklung des W16-Motors. Das Aggregat ist zentral in die Architektur integriert. Wahrend der Entwicklung gab es bereits einen Motorblock, aber noch kein Auto. Da Lamborghini und Bugatti Schwestermarken sind, griff die Entwicklungsabteilung auf das italienische Topmodell zuruck. Das Heck wurde hoher gezogen und das linke Rucklicht fehlt, um Platz fur einen Kuhler zu schaffen. Ubrigens basierten auch die ersten Designstudienmodelle des Veyron auf dem Diablo.

Bugatti Veyron Prototyp 1

2001
Nummer 1 in der Welt.
Der erste und damit alteste Bugatti Veyron 16.4. Lernen Sie Prototyp 1 kennen, in dem der W16 erstmals in einer Veyron-Karosserie untergebracht wurde. Das Karosseriedesign ist noch nicht endgultig, wie sich spater zeigt, denn die Austrittsöffnung hinter dem Vorderrad ist beim Serienmodell nicht vorhanden. Nach zahlreichen Ruckschlagen, wie Kuhlungsproblemen und enttauschenden Testergebnissen, uberarbeitete die Designabteilung die Karosserie. Zwei Jahre spater begannen die Testreihen mit einem angepassten Prototyp, woraufhin es noch zwei Jahre dauerte – genauer gesagt bis 2005 –, bevor die Produktion anlief.

Bugatti Veyron 16.4

2006
Benannt nach dem ehemaligen Testfahrer und Rennfahrer aus den 30er und 40er Jahren, Pierre Veyron, erschien 2005 der Veyron. Bugatti stellte alle in den Schatten. Das Sportcoupe war das erste Serienfahrzeug mit einer Leistung von 1001 PS, einer Hochstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h und einem Preis von mehr als einer Million Euro (zzgl. Steuern). Dies fuhrte zu einem neuen Begriff, dem Hypercar. Die gesamte Entwicklungsphase kostete das Unternehmen so viel Geld, dass man nur eine kleine Anzahl von Fahrzeugen bauen wollte, um zusaetzliche Kosten zu begrenzen. Schliesslich entschied sich Bugatti fur eine limitierte Auflage von 300 Exemplaren.

Bugatti Veyron Super Sport

2010
1 von 46 in der Welt.

Das Ziel war es, 1000 PS aus dem 8,0 W16-Motor zu holen, aber bei den ersten Prufstandslaufen lieferte das Triebwerk mehr als 1200 PS. Bugatti reduzierte die Leistung fur den Veyron 16.4 auf 1001 PS. Im Jahr 2010 erschien die Super Sport Version mit tatschlich 1200 PS. Geschwindigkeitstests ergaben, dass das Topmodell 427,933 km/h und - in Gegenrichtung - 434,211 km/h erreichte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 431,072 km/h wurde ein offizieller Guinness World Record! Die Straßenversion mit ebenfalls groseren Turboladern wurde auf „nur“ 415 km/h begrenzt.

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Bugatti Veyron Grand Sport Bernar Venet

2011
1 in der Welt.
Ursprunglich war der Veyron nur als Coupe geplant, aber die Designabteilung schaute schnell nach einer offenen Variante. Die Barchetta ohne Dach und mit kleiner Frontscheibe blieb ein Traum auf dem Papier, die Version mit herausnehmbarem Dachpaneel erreichte jedoch die Serienreife. Ursprunglich als Limited Edition von 50 Exemplaren vorgesehen, baute Bugatti 150 Stuck, um die Entwicklungskosten zu decken. Das zentrale Dachpaneel lasst du zu Hause. Sollte es unerwartet regnen, gibt es einen Schirm, der an die Fensterrahmen und Ueberrollbugel anschliesst. Die kostbarste Version verliess als Bernar Venet das Atelier in Molsheim. Der gleichnamige franzosische Kunstler brachte seine Leidenschaft fur mathematische Gleichungen und wissenschaftliche Abhandlungen in eine dreidimensionale Form, namlich in die als Grand Sport bezeichnete offene Variante.

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Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse WRC

2012
1 von 8 in der Welt.

Mit einer wohlgemerkt begrenzten Hochstgeschwindigkeit von 375 km/h war der Veyron Grand Sport bereits das schnellste offene Auto der Welt, doch die Bugatti Ingenieure stellten sich der Herausforderung, die 400 km/h Marke zu durchbrechen. Die Techniker bauten die 1200 PS Variante des W16 Motors im Heck ein und nahmen weitere technische Anpassungen vor. Bei offiziellen Messungen erreichte der offene Zweisitzer 408,84 km/h. Die kraftigere Version kam als Vitesse auf den Markt, mit acht Exemplaren als World Record Car Edition (WRC), wie hier gezeigt. Die Farbgebung entsprach dem Rekordfahrzeug, nur lag die Hochstgeschwindigkeit noch hoher: 410 km/h!

Bugatti Chiron

2016
Als Nachfolger des Veyron erschien der Chiron. Wie sein Vorgaenger ist er nach einem ehemaligen Bugatti-Rennfahrer benannt. Der franzoesische Autobauer wollte nach den Sportwagen eine luxurioese Sportlimousine auf den Markt bringen, doch aufgrund eines Designfehlers wurde das Projekt eingestellt. Als Alternative entstand erneut ein Hypercar. Mit dem voellig neuen Chiron, dessen Entwicklungszeit vier Jahre betrug, setzte Bugatti erneut neue Massstaebe. Die vier angetriebenen Raeder mussten diesmal 1500 PS aus dem 8,0-Liter-W16-Motor mit vier Turboladern auf die Strasse bringen. Bugatti baute den Chiron in einer Auflage von 500 Exemplaren und ausschliesslich als Coupe.

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Bugatti Chiron Super Sport 300+

2019
1 von 30 in der Welt.

Dank Koenigsegg brachte Bugatti den Super Sport 300+ auf den Markt, denn der franzoesische Autobauer hatte nicht laenger den schnellsten Hypercar auf dem Markt im Angebot. Der schwedische Sportwagenhersteller hatte den Geschwindigkeitsrekord abgenommen. Das war fuer Bugatti der Anlass, einen neuen Rekordversuch zu starten. Rennfahrer Andy Wallace erreichte beeindruckende 490,4837 km/h in einem modifizierten Chiron. Das Testfahrzeug bildete die Grundlage fuer den Super Sport 300+, erkennbar an einem um 25 cm verlaengerten Heck und zusaetzlichen Luftoeffnungen. Der Name verweist auf die erreichte Geschwindigkeit in Meilen pro Stunde, 300 und ein bisschen. Die Strassenversion des Chiron Super Sport 300+, von der 30 Exemplare gebaut wurden, hat eine abgeregelte Hoechstgeschwindigkeit von 440 km/h.

Bugatti W16 Mistral

2022
1 von 99 in der Welt.

Offiziell hiess es, es sei technisch nicht machbar, aus dem Chiron eine offene Variante zu machen. Dass es sich aber um jeden Preis doch realisieren lasst, fugte Bugatti nicht hinzu. Als sich zeigte, dass Liebhaber ohne zu zoegern funf Millionen (exkl. MwSt./BPM) zahlen wollten, entstand der Mistral. Dieser offene Bruder des Chiron hat ein herausnehmbares Dachpaneel, das nur auf das Auto passt, nicht hinein. Er kam erst nach dem Produktionsstopp des letzten Chiron. Bugatti baute 99 Exemplare. Es sollte das Ende des W16-Motors bedeuten. Das stellte sich jedoch als falsch heraus. Auf Basis des Mistral entwickelte Bugatti zwei One-offs, den Brouillard und die FKP Hommage.